Nach 17 Jahren

war ich gestern wieder in dem Saal [Das übrigens ist eine rechte Brechseite, unglaublicher Mist fliegt da ´rum, aber das Bild vom Saal ist schön.], in welchem der kleine Muck sein Abiturzeugnis vom P.Egino höchstselbst überreicht bekam: "Musik im Exil" hieß der Abend, an welchem Klarinettenquintettmusik jüdischer Komponisten gespielt wurde, die mit Augsburg verbandelt waren in irgendeiner Weise; der erste Komponist war hier Kapellmeister, bis er vor den Nazis floh, der andere guter Freund mit dem Klarinettisten bis zu seinem des Komponisten Tode, das ihm gewidmete Werk wurde gestern posthum uraufgeführt, & war auch das modernste, formal verschrägt, der Vorder- & Hintergrund zwischen den 4 Streichern (:"Quartetto di Roma", ein unglaublicher Name, oder, damit kann man auch Fahrstuhlmusikjingles spielen & sieht trotzdem atembreaubend aus!) verschob sich dauernd, & eigentlich spielte die cl die ganze Zeit sehr lange, gerade Haltetöne. Das andere war Haydn (hör´mir auf mit dem; aber das tonale Geschrummel rief, natürlich, die "bravo!"-Rufe hervor bei den Melierten, & nicht das, was irgendwie nach Moderne roch, & das auch noch recht zahm!). Aber, doch, angenehmes Konzert.In der Nacht, als ich zum Bahnhof trabte, fiel der erste Schnee!! *juhuut*
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